HOMOSEXUALITÄT

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HOMOSEXUALITÄT ALS INNOVATION DER MODERNE:
EINE KULUTRGESCHICHTLICHE PERSPEKTIVE

von Prof. Dr. Rüdiger Lautmann

Autor | Quelle

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Zunächst hören wir bloß dieses starke Wort: Homosexualität. Zu Recht schüchtert es uns ein, stammt es doch aus der Sexualpsychlatrie, einer gestrengen Wissenschaft, die schon so manchen Menschen hinter Mauern hat verschwinden machen, nämlich in einer Heilanstalt oder in einem Gefängnis. Früher durchaus auch wegen »Homosexualität«. 

Ein so bewaffneter Begriff wird doch wohl auf eine Sache verweisen, auf eine mit dem Wort bezeichnete Tatsache! So denken wir; und schon gehen wir in die Irre. Heute erscheint es ungewisser denn je, was »Homosexualität« eigentlich sei, worin der gemeinsame Kern ihrer vielen Erscheinungsformen bestehen könnte. 
Welches Wesen geschlechtlicher Begegnung kommt hier zum Erscheinen? Einfache Antworten, ohne einen kulturvergleichenden, epocheübergreifenden und ethiksensiblen Hintergrund, kann es nicht geben.

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Bilder gleichgeschlechtlicher Szenen

Gerne würde ich jetzt einen Film vorfuhren, der aber bislang nicht gedreht ist. Der Plot lautet: In verschiedenen Szenen kommen sich zwei Menschen desselben Geschlechts körperlich sehr nahe; jedoch nicht im Kampf, nicht beim Sport, nicht anläßlich einer medizinischen Untersuchung, nicht bei einer Leibesvisitation, nicht bei verwandtschaftlicher oder freundschaftlicher Begrüßung. Sondern in der Lust, einander berührend an irgendeiner Stelle ihrer Körper von Kopf bis Fuß, einschließlich einer genitalen Reaktion. 

Erst seit wenigen Jahren zeigen Spiel- und Fernsehfilme solche Situationen; schon länger leben Pornographievideos davon. Mein Film allerdings würde eher in das Kostüm- und Ethnogenre gehören. Er würde Paare aus fremden Ländern und aus vergangenen Zeiten vorfuhren. 

Beispielsweise sähen wir einen übertrieben bunt und weiblich aufgetakelten Brasilianer mit einem zackigen Latino-Macho am Werk. Im Waldgebirge von Neuguinea, bei den steinzeitlich lebenden Papua, blickten wir in ein Reservat junger Männer; hier fellationieren doch tatsächlich vorpubertäre jungen heranwachsende jünglinge (offensichtlich um zu richtigen Männern heranzuwachsen). Am Strande von Antalya würden es zwei Jungtürken miteinander treiben. Oder in den Ruinen des antiken Athen (4. Jhdt. v. Chr.) werben bärtige Männer um bartlose Jünglinge (bodygestylte Burschen für die Rolle der Epheben im gymnaseion gäbe es heute genug). Auch könnten wir der Segnung eines Männerpaares am Altar einer hochmittelalterlichen Ostkirche beiwohnen und würden - fast - dieselben liturgischen Texte hören, mit denen damals die Ehe zwischen Mann und Frau geschlossen und gesegnet wurde.
Und immer beschliche uns der Zweifel:
Erleben die gezeigten Männer aneinander dasselbe wie ein schwules Paar heute? Gleichgeschlechtlich mag es ja heißen, aber auch "homosexuell"?

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Bezeichnungen und Bedeutungen

Die Sprache bringt eine Verlegenheit an den Tag: Kein einziges Wort vermag die geschilderten Szenen überzeugend zu benennen.
Wörter wie schwul oder homosexuell wären der betreffenden Zeit oder Kultur nicht angemessen. Für den Historiker begründet ihre Verwendung nämlich den Kunstfehler des Anachronismus, für den Völkerkundler den Kunstfehler des Ethnozentrismus. Und das ließe sich nicht etwa als läßliches Vergehen verharmlosen, sondern rückte die fremde und frühere Wirklichkeit in ein ganz und gar schiefes Licht, ja täte ihr Gewalt an. 

Gewiß versucht jede Zeit und jede Kultur, vorangegangene und auswärtige Ereignisse im Lichte heutiger Bedeutsamkeit zu interpretieren. Diese berechtigte Sichtweise zwingt aber keineswegs dazu, Früheres und Fremdes ausschließlich durch die Brille aktueller Relevanzen zu betrachten und damit möglicherweise zu verformen. Die Verhaltensweisen unserer Vorfahren und anderer Kulturen würden dann bloß als Vorstufen oder Fehlfarben diffamiert, manchmal aber vielleicht auch als Harmonie oder Idylle ideallsiert. 
Im Ergebnis mißverstünden wir das Andere und lernten auch nichts für das Eigene.

In der offensichtlichen Ratlosigkeit, wie denn nun gleichgeschlechtliche Ereignisse im Geschichts- und Kulturvergleich zu erfassen seien, ist man zuletzt auf eine scheinbar einfache Abhilfe verfallen. All jene Szenen meines Films und was sonst noch in die Schublade hinein soll, wird unter men-who-have-sex-witb-men zusammengefaßt, abgekürzt: MSM. 
Mir indessen mißfällt der Kunstgriff, der nur ein Trick ist. (In der Völkerkunde gibt es den berühmten trickster, eine/n Schwindler/in.) MSM reduziert unser Phänomen auf das Körpergeschlecht und die physiologische Reaktion, beide an den Genitalien festgemacht. 
Ist das nun des Pudels Kern der Geschlechterdifferenz, des Sexuellen und in Sonderheit der Homosexualität? Nein. Zwar werden mit der Reduktion auf einen äußeren Körperteil alle jene Sexualszenen mit einem Schlag vergleichbar; zugleich aber verschwindet alles Innere, Soziale, Kulturelle der Sexualität - angefangen bei der Liebe, endend bei der Moral. Sexualität ist mehr als die beobachtbare Reaktion des Genitalorgans.

Nichts hindert uns, auf den Kniff mit MSM oder gar FSF zu verzichten und gleichwohl die vielfältigen Geschlechtsszenen zueinander in Beziehung zu setzen, ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu sehen, ihr Bezogensein auf Epoche, Kultur und Sozialstruktur herauszuarbeiten. Dazu bedarf es eines begrifflichen Rahmens, der sich mit dem Blick auf Körper, Emotionen und Interpretationen bilden läßt.

All jene Männerintimitäten teilen miteinander (nur) das, was »MSM« benennt; darunter, daneben und darüber hinaus unterscheiden sie sich voneinander. Deswegen hat die Sprache jeweils ganz andere Wörter gefunden, die sich meist nicht übersetzen lassen. Wie etwa wollten wir den erastes und den eromenos der antiken Päderastie verdeutschen? Mit Liebhaber/Geliebter blieben wichtige Teile außen vor, etwa Erziehungsaufgabe und Elltenselektion. Bleiben wir also immer da bei den originalen Bezeichnungen, wo unterschiedliche Realitäten/Beziehungen/Inhalte gemeint sind.

Unsere eigene Sexualkultur führt seit etwa 150 Jahren eine Art Dauerhörspiel auf, innerhalb dessen sich das Sprechen über männliche und weibliche Liebe fortlaufend verändert. Kein anderer Sexualbereich bietet derart heftige Wort-Wechsel, farbige Sprachspiele und lebendige Sprechdramen - auch nicht all die anderen Ecken abweichender Sexualität (wie das Außereheliche, das Obszöne, das Käufliche oder die Selbstbefriedigung) und schon gar nicht die eigentlich doch vielgestaltige Normalszene der sogenannten Heterosexualität (diese übrigens notorisch unterbelichtet).

In den ersten Jahrzehnten rivallsierten Bezeichnungen wie widernatürlich (contra naturam), urnisch, konträre Sexualempfindung. Die älteren Bezeichnungen päderastisch und sodomitisch wurden bald fallengelassen. Das Postulat auf ein Drittes Geschlecht setzte sich nicht durch, blieb aber als theoretische Vorstellung bis heute im Hintergrund aktiv (und brachte mit den anderen Phänomenen der Transvestiten, der Trans- und Intersexuellen schließlich die Kategorie queer hervor). Für unser engeres Thema obsiegte nach der Jahrhundertwende der Begriff homosexuell. 
Im Gespräch blieben auch Begriffe wie gleichgeschlechtlich, Männer- bzw. Frauenliebe. Die so Bezeichneten, gegen ihre Randstellung aufbegehrend, griffen das Entwertungswort schwul auf und führten es, ebenso wie lesbisch, in die Hochsprache ein. Diese lange Liste der Bezeichnungen dürfte nicht einmal vollständig sein; auch die Sprachentwicklung wird kaum an ihr Ende gelangt sein.

Was steckt dahinter? Wie ich vermute, bezeichnet oder betont jeder der zahlreichen Begriffe etwas anderes oder doch wenigstens einen anderen Aspekt. Und insgesamt verstehe ich die Sprachbewegung als Hinweis auf einen andauernden Wandel der Sexualverfassung, die sich seit 1850 damit herumschlägt, das gleichgeschlechtliche Phänomen entweder auszuschließen oder zu integrieren. Keines von beiden ist in dieser Zeit gelungen.

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Homosexuelle als Innovation der Moderne

Homosexualität, zusammen mit dem Feminismus, bildete tatsächlich den heißesten Unruheherd in den Geschlechter- und Sexualverhältnissen westlicher Kulturen. Die Frauen (mit ihrer wahrscheinlich wichtigsten Fraktion, den Lesben) und die Schwulen haben in diesem Jahrhundert das Geschlechtsleben umgekrempelt. 
Widerspricht etwa jemand? Mir scheint die Feststellung inzwischen als banal wahr. 

Von seiten der homosexuellen Männer (und Frauen) konnte das nur in Gang kommen, weil hier etwas grundsätzlich Neues in die Welt gekommen war. Gleichgeschlechtliche Akte (also Homosexualität oder meinetwegen MSM/FSF) hat es einzeln und in kleineren Gruppen immer gegeben. Neu indessen waren Menschen, die als Homosexuelle galten und sich dann so anzunehmen lernten. In der gesamten Geschichte der Menschheit scheint Gleichgeschlechtlichkeit zwar existiert zu haben, aber in zwei und nur zwei Formen. Entweder kamen Angehörige verschiedener Generationen zusammen, beispielsweise verheiratete Männer mit Jünglingen oder die ebenfalls verheiratete Sappho mit ihren Mädchenfreundinnen. Oder einer der Partner zeigte Merkmale des anderen Geschlechts (effeminierter Mann bzw. kesser Vater), so daß gewissermaßen ein heterosexueller Anschein gewahrt blieb.

Der Homosexuelle als Kreation der Moderne (und sicher auch als Kreatur) hat sich von den Überschreitungen der Generationen- bzw. Geschlechtergrenze losgelöst. Er existiert als Mann, der sich begehrend und liebend auf den anderen Mann bezieht. In der Paarung - begründe sie sich dauerhaft, bleibe sie flüchtig - finden zwei Männer in der Intensität zusammen, wie es vordem nur für Frau und Mann vorkam. Die gleichgeschlechtliche Konstellation verzichtet auf »Halbheiten« wie Effemination (bei Lesben: Maskulinisation) des einen Teils, wie Generationsabstand (Vater-Sohn-Fassade als Deckmäntelchen), wie Klassenabstand (der physisch attraktivere Beteiligte wird ausgehalten oder bezahlt), wie Ethno-Abstand (im Urlaub nach Nordafrika). An derartigen Zusatzbedingungen hat sich früher das gleichgeschlechtliche Begehren entzündet; hingegen innerhalb der Klasse, der Altersgruppe, der Kategorie »normal« wirkender Männer usw. konnte das Verlangen nicht entbrennen. Gewiß bestehen vergleichbare Selektionskriterien auch heute noch - aber als Kriterien persönlichen Geschmacks, nicht als Wesensmerkmal »der« Homosexuellen.

Mit dem eben verwendeten Begriff der »Halbheiten« scheine ich eine Wertung vorgenommen zu haben, die in den Kultur- und Sozialwissenschaften ansonsten streng verpönt ist. Die Bewertung beschränkt sich allerdings darauf, daß ich mich auf den Standpunkt heute vorfindlicher Homosexualität stelle und von hier aus frage, inwieweit es so etwas woanders oder bereits früher gegeben hat. Die Antwort lautet ganz entschieden: Nein. Deswegen erkläre ich den heutigen Zustand nicht für überlegen oder besser. Er führt ja gravierende Nachteile mit sich. Beispielsweise hat die moderne Form der Homosexualität ihren Praktikern den Rückhalt einer eigenen Familie bislang weitgehend vorenthalten. Eine umfassende Bewertung der Homosexualität als Lebensform stünde also auf einem ganz anderen Blatt. Doch als eine Neuheit im soziosexuellen Repertoire müssen die sich gegenwärtig herausbildenden gleichgeschlechtlichen Lebensweisen schon gelten. Die Kulturgeschichte präsentiert dazu bislang nur Vorstufen. Allerdings steht die kulturgeschichtliche Forschung in dieser Frage noch am Anfang, wie ja auch die handelnden Schwulen und Lesben ihre Existenzform beständig entwickeln und wandeln.

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Sachgesetz der Homosexualität

Betone ich vielleicht allzu sehr die Biegsamkeit des Begehrens, den Wandel seiner Formen? Manche mögen das für hergeholt halten, für intellektuelle Willkür, für einen Irrglauben an die Machbarkeit menschlicher Verhältnisse. Sie führen die Natur gegen die Soziokultur ins Feld. Sie verweisen auf die Triebe, die im tiefen Es schlummern, auf die genetische Konstitution, auf die vom Gehirn veranlaßten Hormonausschüttungen - solch physiologische Prozesse steuerten das Geschlechtsleben. Seitdem die Homosexualität entpathologisiert ist, wird sie in Endokrinologie und Genetik einzugemeinden versucht. Leider liegen kaum Vorarbeiten für eine generelle Sexualphysiologie vor; denn für die Heterosexualität, früher eine fraglos gegebene Selbstverständlichkeit, war solche Forschung nie als nötig erschienen.

Die moderne Biologie beschränkt ihre Konzepte nun längst nicht mehr auf körperlich Faßbares. Ihren Forschungsgegenstand, das Leben, bestimmt sie immer in Verbindung mit dem Mentalen und mit der Umwelt. Auch für die Sexualitäten sucht sie nicht nach den festen Programmen, deren Imperative sich unausweichlich durchsetzen. Vielmehr sieht sie den Menschen im Raster biopsychosozialer Bestimmtheiten, also in einem Gesamtmodell, welches viele Dimensionen aufweist. Die Sexualwissenschaft folgt als multidisziplinäre Schule dieser arbeitsteilig-kooperativen Forschungsstrategie. Sexualität wird also heute nicht mehr deterministisch-einspurig, sondern stochastisch-dispositionell gedacht. Aussagen zum Körpergeschlecht, zur geschlechtlichen Identität, zur homosexuellen Identifikation, zur Funktionsweise der Sexualorgane und zur Differenzierung des Gehirns - um nur die wichtigsten gegenwärtigen Forschungsgebiete zu nennen - lassen sich längst nicht mehr gegeneinander ausspielen. Sie konkurrieren vielleicht einmal um Finanzen oder um öffentliche Aufmerksamkeit, nicht aber um die Wahrheit. Die meisten (empirisch geprüften und nicht übersteigerten) Aussagen vertragen sich miteinander gut. Übrigens muß auch eine Glaubenslehre wie das Christentum, welche die Liebe und das Leben so sehr in den Mittelpunkt stellt, hier nicht beiseitestehen.

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Der kulturalistische Blick auf die Homosexualität und die theologische Begründung der Sexualmoral

Mit Kulturforschung und Moraltheologie treten sich zwei Disziplinen gegenüber, deren Distanz im entscheidenden Punkt denkbar groß bleibt: Fremde, frühere und eigene Kulturen vergleichend zu betrachten setzt notwendig einen Wertrelativismus voraus, während Moraltheologie auf absolute Werte hinarbeitet. Hätten nicht beide gleichermaßen mit Verhaltensinterpretation und Normen zu tun, sie könnten einander nicht einmal verstehen. Die soziokulturelle Perspektive läßt uns sehen, wie der Mensch beschaffen (geschaffen) ist, auch in rebus sexualibus. Das Hauptresultat lautet: Die sexuelle Reaktions- und Handlungsfähigkeit eines Menschen, bevor er sich moralisch orientiert, richtet sich nach seinem Standort; der Standort bestimmt sich in einem Viereck von Milieu, Geschlecht, Epoche und Ethnie.

Die Homosexuellenforschung hat eine Fülle an Erkenntnissen anzubieten, wie sich gleichgeschlechtliche Liebe und Befriedigung in Geschichte und Kulturen, in verschiedenen Milieus und bei den beiden Geschlechtern ereignen. Historisch neu scheint mir vor allem die personell verankerte Geschlechtsliebe eines Mannes zu einem Mann, einer Frau zu einer Frau. Bei aller Rasanz intellektueller Höhenflüge (queer theory) und modischer Selbstdarstellungen (Szenen, Paraden, Medien) sollte nicht übersehen werden, daß hier eine kontinuierliche Entwicklung seit etwa 130 Jahren andauert und sich ungebrochen fortsetzt. Die Sexualität, wie sie (geworden) ist, schreit nach ethischer Weisung, wie alles menschliche Handeln. Wohin sie sich dann wendet, darüber befinden die Handelnden und die Verhältnisse.

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Zum Autor

Dr. phil Rüdiger Lautmann, geb. 1935 in Koblenz, Prof. für Soziologie am Institut für empirische und angewandte Soziologie der Universität Bremen. Holzdamm 41, D-20099 Hamburg. Veröffentlichung u.a.: Der Homosexuelle und sein Publikum. 
Ein Spagat zwischen Wissenschaft und Subkultur. Hamburg 1997

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Quellenangaben

aus: WORT UND ANTWORT. Zeitschrift für Fragen des Glaubens. 
Themenheft Homosexualität. 39. Jahrgang, Heft 2 - April/Juni 1998
Herausgegeben von der Dominikanerprovinz Köln.
Matthias-Grünewald-Verlag Mainz - Copyright beim Verlag.
Internetveröffentlichung mit freundlicher Erlaubnis der Redaktion und des Verlages.
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